Satelliten-IoT: Myriota bringt AssetHawk für weltweites Asset-Tracking auf den Markt
Das australische IoT-Unternehmen Myriota hat mit „AssetHawk“ einen neuen satellitengestützten Asset-Tracker vorgestellt. Das Gerät soll eine globale Ortung von Industrie-Assets auch außerhalb terrestrischer Mobilfunknetze ermöglichen. Zielmärkte sind unter anderem Bergbau, Logistik und Landwirtschaft.
Myriota wurde in Adelaide, Australien gegründet und betreibt ein eigenes, energieeffizientes Satellitennetz für das Internet der Dinge (IoT). Das Unternehmen fokussiert sich auf sogenannte Non-Terrestrial Networks (NTN), also Mobilfunkstandards, die über Satelliten realisiert werden. Die Technologie ist auf geringe Datenmengen und lange Batterielaufzeiten ausgelegt.
Zu den Kunden zählen laut Unternehmensangaben Industrieunternehmen, Logistikdienstleister, Bergbaugesellschaften sowie Systemintegratoren. Die Lösungen kommen insbesondere dort zum Einsatz, wo Mobilfunknetze fehlen oder unzuverlässig sind.
Das Produkt AssetHawk
AssetHawk ist ein robustes, batteriebetriebenes Tracking-Gerät mit globaler Satellitenanbindung. Es soll Positionsdaten direkt über das Myriota-Netz übertragen, ohne auf GSM- oder LTE-Abdeckung angewiesen zu sein. Das Gehäuse ist für den Einsatz unter rauen Umweltbedingungen ausgelegt.
Nach Unternehmensangaben sind Batterielaufzeiten von bis zu zehn Jahren möglich, abhängig vom Sendeintervall. Konkrete Preisangaben veröffentlicht Myriota nicht. Vertrieb und Tarife werden auf Anfrage angeboten. Üblich in diesem Markt sind Modelle mit Hardwarekosten plus laufenden Netzwerkgebühren.
Wettbewerb im Satelliten-Tracking
Der Markt für satellitengestütztes Asset-Tracking wächst. Zu den etablierten Anbietern zählen unter anderem Iridium Communications mit globaler Satelliteninfrastruktur, ORBCOMM mit M2M- und IoT-Diensten sowie Swarm Technologies, eine Tochter von SpaceX im Bereich kostengünstiger Kleinsatelliten-IoT-Dienste.
Viele Wettbewerber setzen ebenfalls auf stromsparende Übertragung kleiner Datenpakete und adressieren ähnliche Branchen. Unterschiede liegen vor allem in Netzarchitektur, Preisstruktur und Integrationsmöglichkeiten.
Einordnung
Mit AssetHawk erweitert Myriota sein Portfolio um ein direkt einsatzfähiges Endgerät. Der Schritt folgt dem Trend, IoT-Lösungen als Komplettpaket aus Hardware, Netzwerk und Plattform anzubieten. Für Branchen mit global verteilten, schwer erreichbaren Assets kann satellitengestütztes Tracking wirtschaftlich interessant sein. Ob sich Myriota gegen größere, international etablierte Anbieter durchsetzen kann, wird maßgeblich von Preisgestaltung und Skalierung abhängen.
Zusammenfassung (tl;dr)
- Myriota bringt mit AssetHawk einen globalen Satelliten-Tracker auf den Markt.
- Zielbranchen: Bergbau, Logistik, Landwirtschaft und Industrie.
- Gerät arbeitet unabhängig von Mobilfunknetzen über ein eigenes Satellitennetz.
- Keine öffentlichen Preisangaben verfügbar.
- Wettbewerb durch etablierte Satelliten-IoT-Anbieter.












